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Eastern Michigan University 2008/2009
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New York Knicks

25. Oktober 2007

Am Montag Abend stand schon das naechste sportliche Event an: Ein Besuch im Madison Square Garden beim Basketballspiel New York Knicks gegen die Boston Celtics.Es war eigentlich ganz interessant, nur das Spiel hat sich ewig hingezogen. Reine Spielzeit sind hier in der NBA 48 Minuten, aber mit allen Pausen und Timeouts lief es ca. 3 Stunden. Die Knicks haben am Ende 94-87 gewonnen und ich war gluecklich, dass ich einen grossen Finger hatte :-)

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http://video.google.com/videoplay?docid=-4759086349661836890

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Besuch

Nach 9 Wochen ist nun mein erster Besuch am Samstag Morgen am JFK Airport gelandet. Micha als Student hat ja schliesslich genuegend Zeit…

Am Samstag Abend sind wir dann auch gleich, mit einem kleinen Umweg ueber Long Beach, in die City gezogen. Dort haben wir dann erstmal lecker gegessen und uns dann mit ein paar Anderen (unter anderem dem Anderen) in Mo’s Carribean Bar getroffen. Aufmerksamen Lesern faellts vielleicht auf: Ja hier waren wir schonmal. Ist einfach ein lustiger Laden. Irgendwie stand immer ein voller Pitcher bei uns und fuer mich gabs auch wieder leckeren Cider.

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Hier haben wir dann einige Maedels kennengelernt die dann unbedingt mit uns German Guys in die naechste Karaoke Bar wollten. Also sind wir im Iggy’s gelandet. Irgendwie groelen die Amis aber nur komische Lieder, ich hab nur zwei gekannt. Egal Text steht ja dran :-)
Nach langen Diskussionen konnten Thomas und ich unsere ‘leicht’ alkoholisierten Besucher davon ueberzeugen, dass es sich nicht lohnt die ganze Nacht in der Stadt zu bleiben. Schliesslich ist in der ‘Stadt die niemals schlaeft’ um 4am Sperrstunde…

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Am Sonntag wurde dann erstmal der richtige Formel 1 Fahrer Weltmeister … FERRARIIIII. Ja das wird auch hier uebertragen.
Mittags war ich dann mit dem kleinen Torge nochmal in der Roosevelt Field Mall wo ich mir eine Kettensaege gekauft hab. Halloween rueckt ja schliesslich naeher. Als die Kassiererin das Teil einscannen wollte ging es auch gleich an und die gute Frau im Halloween Store hat sich zu Tode erschrocken, was das Highlight des Tages war. Und Michael hat aus irgendwelchen dubiosen Gruenden den ganzen Tag sein Bett nicht verlassen ;-)

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Baseball

21. Oktober 2007

… ist echt ein toller Sport.
Ich hab ja schon die ganze Zeit gerne zugeschaut wenn irgendwo gespielt wurde, oder es im Fernsehen kam.

Aber am Mittwoch waren wir dann mal selbst am Zug. Jan, Andi, Lisa, Anika und ich waren im Baseball Plus in Freeport. Hier kann man sich Kaefige mieten und dann selbst pitchen und batten, oder aber Tokens fuer eine Wurfmaschine kaufen. Wir haben letzteres gemacht. Fuer $2 wird man mit 18 Baellen ‘beschossen’ und kann versuchen sie zu treffen. Was gar nicht so einfach ist, aber einem mit der Zeit immer leichter faellt.
Man hat die Wahl zwischen Softball und Baseball. Beim Baseball wiederum kann man aus Geschwindigkeiten von 50, 60 und 80mph waehlen. Profispieler werfen Baelle mit ueber 90mph (ca. 145km/h). Ich hab dann einmal die 50er Variante versucht und danach dreimal mit 60mph. Meist hab ich dann sogar die Haelfte oder etwas mehr getroffen.
Mit Jan und Andi konnte ich aber natuerlich nicht mithalten, die haben auch 80mph Baelle versucht und meist getroffen. Aber ich kann ja nur noch besser werden.

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Montauk the end

18. Oktober 2007

Die Wochenenden kommen hier irgendwie Schlag auf Schlag.
Und JA, ich arbeite dazwischen auch mindestens 8 Stunden pro Tag!

Am Freitag bin ich mit Jan, Thomas und noch nem Kumpel von den zweien aus Philli und dessen Kumpel und dessen ….
Zumindest sind wir in der Cellar Bar gelandet, welche im Basement des Bryant Park Hotels ist. War irgendwie dann ne coole Mischung zwischen Bar und Club, die komplett mit Kerzen beleuchtet war. Hinter der Bar haben ein paar Maedels getanzt, nur als ich dann Bilder machen wollte, hat mich der Security Typ angemacht. Egal ich hab je welche. Direkt gegenueber ist der Bryant Park und die New York Library, auf deren Dach wohl gerade der Sex and the City Movie gedreht wurde. Hat zumindest eine von den Maedels gemeint, die dort nachgefragt haben was gedreht wird. Filmproduktionen gibts hier haeufiger, ich durfte schon oefters irgendwo nicht hinlaufen.

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Am Samstag war dann ausser Grossputz noch abends ein Besuch in der Roosevelt Field Mall angesagt. Sie ist die fuenft groesste Mall der USA und nur ca. 15 Minuten mit dem Auto entfernt. Wir (Anika und ich) haben dort auch festgestellt, dass hier wohl Hunde wie Hamster in Tierhandlungen verkauft werden. Bzw bei einem war sogar ein Schild dran, dass man ihn fuer $25 im Monat mieten kann. Also Hundeliebhaber, das Bild nicht anschauen!
Wir waren dann noch in Freeport am Hafen, wo aber die Saison leider schon vorbei ist. Ueberall gibt es kleine Kneipen und Restaurants direkt neben Fischerbooten und kleinen Yachten. Nur war tote Hose.

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Um unser Auto, welches wir uebers Wochenende gemietet hatten, auszunutzen sind Lisa, Anika und ich dann am Sonntag in den Tanger Outlet in Riverhead gefahren. Hier gibt es ca. 170 Stores, von Levis, Calvin Klein, Ralph Lauren, Lacoste, Hugo Boss, Puma, Adidas, … bis hin zu Armani. Endlich konnte mal meine Credit Card zeigen was sie kann ;-)

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Da wir schon an der Gabelung von Long Island waren sind wir dann noch etwas weiter nach Osten gefahren. Long Island sieht aus wie eine Gabel mit 2 Spitzen, die North Fork und die South Fork. Auf dem suedlichen Teil liegen dann die Hamptons und ganz im Osten Montauk mit dem Montauk Light House. In den Hamptons haben die ganzen reichen New Yorker ihre Wochenendvillen. Alles ist etwas Teurer: Sprit kostet anstatt $2.79 hier $3.55 und sogar bei Starbucks gibts nen Aufschlag. Sogar am Memory Motel sind wir vorbei gekommen, worueber Mick Jagger den gleichnamigen Song der Rolling Stones geschrieben hat.

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Ausserdem hab ich ja schon erwaehnt dass in 14 Tage Halloween ist und es jeden Tag mehr Deko gibt. Tim Taylor laesst gruessen! Der aktuelle Status ist so:

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Mal ein ruhigeres Wochenende

11. Oktober 2007

Dieses Wochenende war nicht ganz so stressig und anstrengend wie das letzte.

Den ganzen Freitag Abend haben wir in gemuetlicher Runde bei Christoph in Forrest Hills verbracht. Er hatte seinen letzten Tag und ist inzwischen wieder in Deutschland. War eigentlich ganz lustig und wir waren nicht nur Lufthansa Interns. Irgendwann kam dann aber zu Christians Unglueck doch noch raus, dass er Geburtstag hatte. Er hat dann noch ne Plastikflasche Vodka bekommen. Der Alki!

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Den Samstag haben wir dann gemuetlich bei 30 Grad am Field 4 von Jones Beach verbracht. Das Wasser war toll wie immer. Nur leider haben wir bei nem kleinen Beach-Volleyball Match uebelst versagt. Das erst Spiel haben wir 3-15 verloren und das zweite dann 13-15 (wobei wir mal 12-9 gefuehrt hatten). Was aber bei so Top Spielern wie Jan, Christian, Torge und mir ja zu erwarten war :-)

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Am Abend sind wir dann noch in die City und waren im Hogs & Heifers. In dieser Bar im Meatpacking District wurden einige Szenen aus dem Film Coyote Ugly gedreht. Und dementsprechend ging es dort auch zu. Es wurde auf der Bar getanzt und die Stimmung war eigentlich recht gut. Waehrend ich dann mit Torge ne Runde Billiard gespielt habe (die ich als alter Profi natuerlich gewonnen hab) wurde ich dann von der Bedienung mit ihrem Megaphon zusammengeschissen, dass ich nichts zu trinken in der Hand hab und ich Assh*** soll gefaelligst mal ein paar Shots bestellen. Ich hab ihr dann versucht klarzumachen dass ich noch was hab, aber das wollte sie nicht wissen… Die Girls hinter der Theke haben nur Bikini Oberteile zu ihren Jeans an und huepfen auch oefters mit den Gaesten auf der Theke rum. Mit irgendwelchem hochprozentigem Alk haben sie dann auch noch Feuer gespuckt. Uebrigens: hinter der Theke haengen ueber 2000 BHs, die die Maedels beim Tanzen auf der Theke immer ausziehen und da hinhaengen. Julia Roberts hat ihren Bra hier wohl auch vor ein paar Jahren gelassen.

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Danach wollten wir dann noch ins Avalon. Das ist ein Club, der in einer alten Kirche ist. D.h das Ambiente sollte Klasse sein. Da die Schlange davor aber um 2 Ecken rum und bestimmt 120m lang war, sind wir weiter gezogen ins Joashuas Tree. Eine Bar in der alte aber echt gute Musik lief und ueberall Videos auf den Beamern und Plasmabildschirmen zu sehen waren.

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Den Sonntag hab ich dann zum ausruhen, putzen, telefonieren, … genutzt. Die Yankees haben dann Abends in nem geilen Spiel 8-4 gegen die Cleveland Indians gewonnen, nachdem sie die ersten zwei Spiele verloren hatten. Leider haben sie dann beim naechsten Spiel das dritte mal verloren und sind somit leider in der ersten Runde der Playoffs ausgeschieden. Und es ist wohl auch fraglich ob A-Rod bleibt, da er irgendwie jetzt aus seinem Vertrag aussteigen kann.

So und jetzt nochmal fuer die, die es nicht verstehen: Mehr Bilder gibts im oberen Menue unter “Galerie” und Kommentare zu nem Beitrag bitte zum Beitrag und nicht ins Gaestebuch posten. Dazu einfach ganz am Ende des Beitrag auf “x Kommentare” klicken. Dankeschoen!

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7 Wochen USA oder Die Amis ham nen Schuss…

8. Oktober 2007

… zumindest die meisten.

Ich will mal ein paar Facts niederschreiben die mir die letzen 7 Wochen, in denen ich schon hier bin, aufgefallen sind:

Zeitungen werden, wie man es aus dem Fernsehen kennt, morgens einfach auf die Treppe oder auf den Rasen geworfen. Zusätzlich zur eh schon recht hohen Müllproduktion sind sie auch jedes mal in ne Plastiktüte eingepackt. Es könnt ja mitten im Sommer mal regnen und der wichtige Sportteil nass werden. Der Sportteil macht übrigens 99% der Zeitung aus.

Alle fahren hier mit dem Auto. Selbst kurze Strecken (wie 500m ins Fitnessstudio !!) werden gefahren. Hat man kein Auto (wie ich), und läuft oder fährt mit dem Bus, gehört man automatisch sozusagen zur Unterschicht. Im Bus sitzen meist nur African-Americans (jetzt aber Onkele!) oder Leute mit nicht so gut bezahlten Jobs. Läuft man wird man immer dumm angeschaut. Manchmal schreien auch irgendwelche Jungs dumme Sprüche aus dem Fenster und letzte Woche hat sogar einer seinen blanken Ar**** aus dem Schulbus gestreckt (’mooning’ nennt sich das hier, ist wohl ne art Sport :-) )

In der City hat eigentlich jeder ne Flasche Wasser bei sich. Fällt einem im Sommer direkt auf. Ist auch ein einfaches Kriterium um Einheimische (wie mich) von den ganzen Touristen zu unterscheiden.

Starbucks. Dieses grün geschriebene Wort sieht man in Manhatten eigentlich egal in welche Richtung man schaut. An jeder Ecke sind Starbucks-Caffees, die auch immer voll sind. Selbst hier auf der Insel hats überall einen (sogar 2 Minuten vor meiner Türe). Was wär auch ein müder Ami ohne seinen Kaffee. Und wenn wir schon dabei sind: Dunkin Donuts gibts noch mehr. Denn ‘America runs on Dunkins’.

Hier draussen haben Hydranten ne ca. 1,5m hohe Fahne oben drauf. Ich vermute mal das ist fuer den Winter. Hier kanns ja schon mal 2 Meter an Schnee runtermachen.

In dem Supermarkt, in dem ich immer einkaufe, darf man Sonntags nach 20 Uhr kein Bier mehr kaufen. Müsst ich mal mit Wein versuchen, auf dem Schild stand nämlich nur Bier drauf. Und komischerweise auch nur Sonntags…

Dann habe ich erst letzte Woche nen lustigen Tag in der Stadt gehabt: Zuerst war in der Subway ein bestimmt 70jähriger der nur ne knallrote Unterhose anhatte. Sonst nix. Und 30min später ist mir ein Typ über den Weg gelaufen der ne dicke fette Schlange spazieren getragen hat. Laut Erzählungen von anderen gibts auch einen mit 2 Schlangen, einem Gecko und 2 Papagaien. Den bekannten halbnackten Cowboy am Times Square muss ich aber noch suchen.

Vorher waren wir ja schon bei den Autos und dass alle faul sind. Das treiben sie aber soweit, dass es für alles einen Drive Thru gibt. Es gibt einen bei Apotheken, jede Bank hat einen (man fährt mit dem Fenster direkt vor nen Geldautomaten (ATM)), alle Fastfood Restaurant haben einen und sogar Coffee-Shops hab ich schon mit Drive-Thrus gesehen.

Dann ist ja hier am 31.10. Halloween. Dachte ich. Viele Häuser sehen 3 Wochen vorher schon so aus. Eigentlich alle haben Kürbisse, Puppen, Totenköpfe, schwarze Katzen, Mumien, … Eins hat aber alles getoppt: 2 Strassen weiter sieht der Vorgarten vom nem Haus aus wie ein kleine Privatfriedhof: Mumien und Skelette hängen am Haus. Überall leuchtende Totenköpfe und zig Grabsteine im Garten. Und ich befürchte das ist noch nicht mal der Höhepunkt, sie haben ja noch ueber 3 Wochen zum Schmücken. Achso es gibt auch extra Halloween-Shops die nix anderes verkaufen als solchen Ramsch.

Überall gibt es Fastfood-’Restaurants’. Burgerking, McDonalds, TacoBell, KFC, Wendys, PizzaHut, Subway, WhiteCastle, … um nur ein paar zu nennen. Wenn man dann aber ein bestimmtes sucht findet man es nie.

Joghurt hab ich immer noch nicht ohne Lowfat oder Fatfree gefunden. Nur einmal dachte ich ich haette eins, aber als ich dann den ersten Zuhause gegessen hab wars ein Soja Joghurt. Normale Milch hat hier 16% Fett, SO. Magermilch 5%, auch noch in Ordnung. Aber 2% reduced fat milk hat 8% Fett und 0% fat milk hat 2% Fett …

Mit 18 darf man hier Auto fahren und sich Waffen kaufen aber in ne Disco oder wenigstens in ne Bar kommt man unter 21 nicht. Selbst wenn die Eltern oder so dabei sind wird man wieder rausgeschmissen…

Überall fahren Eiswagen mit der geilen Musik rum, wie man es von King of Queens oder den Simpsons kennt. Echt geil. Apropos Simpsons, der 7Eleven ist das lebende Gegenstueck zum Kwiki-Markt. Immer geoeffnet, man bekommt alles und es arbeiten ziemlich viele Inder (Apu Nahasapeemapetilon) dort.

Viele Geschaefte haben rund um die Uhr geoeffnet. Bis um 10pm hat aber jedes auf. Und Sonntags einkaufen, waschen, Haare schneiden, … ist auch kein Problem.

Gesundes Essen kostet ein vielfaches von den ganzen ungesunden Fertiggerichten, die man hier kaufen kann. Ausserdem ist Cola um einiges billiger als Wasser. Und ich will doch einfach nur scheiss normales Wasser mit Kohlensaeure trinken. Dafuer bezahl ich dann pro Liter ueber $1…

Energie und Rohstoffe kosten hier nix. Klimaanlagen laufen hier staendig und ueberall. Autos stehen am Strassenrand waehrend dem einkaufen, manchmal ueber ne halbe Stunde. Und dabei sind sie an! Bei der Arbeit lassen die meisten Ihre PCs ueber Nacht laufen. Alles ist in Plasik verpackt und nach jedem Einkauf hat man 10 Tueten mehr Zuhause. Nachts wird immer gegossen, da laufen die Wassersprenkler stundenlang. Nur meistens giessen sie die Strasse und nicht den Rasen.

Hier interessiert es keinen, ob ne Ampel rot ist. Als Fussgänger überhaupt nicht, da wird einfach mal losgelaufen. Und ich hab auch schon genug Autos gesehen die einfach bei Rot drüberschiessen ohne zu schauen.

Und dann liest man noch solche Sachen hier.

Also alles im allem: Die Amis haben einen gewaltigen Schuss. Ich hoff ich seh und erleb noch mehr, dass ich in ein paar Wochen wieder so viele neue Facts schreiben kann.

Achso nicht zu vergessen: die Yankees haben es in die Playoffs geschafft ! Haben aber die ersten beiden Spiele gegen die Cleveland Indians verloren :-( Gestern haben Sie dann gewonnen. Deswegen muessen Sie heute auch gewinnen, sonst sind Sie raus. Let’s go Yankees…….

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Ich brauch Schlaf

3. Oktober 2007

Also das WE war mal wieder ziemlich anstrengend…

Donnerstag waren Georg und Ich mit Fabian (der inzwischen schon wieder in Deutschland sein muesste) noch einmal gut essen. Natuerlich bei Bubba Gump… Diesesmal hab ich den Accident gegessen, das ist MahiMahi Filet (ein Fisch der wie Chicken schmeckt) mit Reis in einer Shrimps-Knoblauch-Limetten Sosse. War echt lecker. Nen Cocktail gabs natuerlich auch dazu. Das Restaurant ist direkt am Times Square und von unserem Fensterplatz hatten wir echt ne gute Aussicht. Im Bett schon um kurz vor 1am.

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Freitag hat sich unsere Reisegruppe von 10 Leuten in Mo’s Caribbean Bar in der Upper East Side getroffen. Es war ziemlich voll dort und am Tuersteher in Sneakers vorbeizukommen ist bei Bars auch kein Problem. Nur muss man ueber 21 sein. Die Jungs hatten ein paar Pitcher Beer, ich lecker Cider und Grey Goose Vodka (ist hier ziemlich beliebt, schmeckt aber total scheisse). Bei der Heimreise hat sich dann herausgestellt, dass wir wohl alle ziemlich gut dabei waren :-) Torge musste unbedingt noch zu McDonalds, 3min bevor der Zug fuhr (dafuer hats ihn dann beim Rennen mal gut auf die Fresse gehauen…), ist aber noch unter Einsatz seines Lebens bei sich schliessender Tuere in die Bahn gesprungen. Die Rueckfahrt war dann ganz lustig. Alles in allem ein klasse Abend. Im Bett um 4am.

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Samstag Abend hat dann Serkan seinen Abschied im Duvet gefeiert. Nach ein paar Problemen beim Einlass und bezahlen des Eintritts von $20 (obwohl wir auf der Guestlist standen und eigentlich nichts haetten bezahlen muessen) waren wir dank Serkans Verhandlungsgeschick drin. Einer kam auch nicht rein, weil er keine ID dabei hatte, da sind sie hier sehr genau. Die Musik war zwar nicht so mein Ding, aber es war doch ganz Spassig. Es gab ueberall grosse Betten, auf denen man rumliegen oder auch tanzen konnte. Neben uns haben 4 Maedels und Jungs sich 3 Flaschen Vodka bestellt (Stueckpreis $300) und ein normales Getraenk hat im Schnitt $10 gekostet. Alles nicht grad billig hier. Auf manchen dieser Betten gings dann eher wie bei kleine Orgien zu, als wie in einem Club. Da hier alle Clubs, Bars, … um Punkt 4 schliessen muessen bin ich schon frueher heim, da Bahnen um kurz vor 3 oder kurz nach 5 fahren (und ich brauch ja noch ca. eine Stunde nach Hause). Einige sind aber auch noch bis zum Ende geblieben. In der Bahn haben wir noch zwei Amis kennengelernt, mit denen wir uns dann noch 45 min. ueber Gott und Europa (nicht die Welt) unterhalten haben. Einer dachte Munich sei die Hauptstadt von Deutschland und fragte auch was fuer ne Waehrung wir haben. Der andere fand es Klasse das ich in 30 min. nach Frankreich fahren kann. Und jeder kennt hier die German ‘Autobahn’. War echt lustig. Auch im Bett um 4am.

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Am Sonntag war ich dann voll beschaeftigt mit Waesche waschen und Grosseinkauf fuer $112 machen. Gegen Abend bin ich dann schon wieder nach Manhatten gefahren. Ziel heute: Das Sonata Arctica Konzert im BB Kings. Georg hat schon gewartet und wir haben erfahren, dass ab 8pm drei Vorgruppen spielen und Sonata Arctica fruehestens um 11pm anfaengt. Also haben wir noch ne Tour ueber den Times Square gemacht, wo einen ueberall scheiss Touristen anrempeln, weil sie nicht auf die Strasse sondern nach oben schauen. Um 9.30pm sind wir dann aber rein und haben uns die Gruppe Firewind angehoert. Schlecht waren sie nicht, muss man zugeben. Um 11pm ist dann aber tatsaechlich der Hauptact des Abends auf die Buehne gekommen und die ca. 300 Leute waren begeistert. Es wurden einige Lieder aus dem neuen Album ‘Unia’ gespielt aber auch die guten alten Lieder, wie Fullmoon, Broken, Victoria’s Secret, Gravenimage, San Sebastian, The Cage und Don’t Say a Word. It was a fucking good party. War um einiges besser als letztes mal in Ludwigsburg. Wir sind dann aber nach dem ersten Lied der Zugabe raus, da die Bahn fuhr und wir wegen einem Lied nicht noch ne Stunde warten wollten. Die Videos sind leider nicht so gut geworden, da es so laut war und das der Kamera irgendwie nicht gepasst hat. Um kurz nach 2am im Bett.

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Ergo: nicht viel geschlafen da ich jeden Tag auch relativ frueh aufgestanden bin. Am Montag morgen bei Starbucks die groesste Portion an Coffein bestellt die sie haben und durch die Lautstaerke vom Vorabend ziemlich schlecht gehoert.

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Mal wieder Wochenende

1. Oktober 2007

Da ich letzte Woche ziemlich wenig Zeit hatte zuerst einmal eine kurze Zusammenfassung des vorletzten Wochenendes:

Freitags war ich mit der Lenox Ave-WG im Mirage. Der Club ist im Ägyptischen Stil eingerichtet, sieht echt gut aus innen drin. Wir waren aber nicht da um Party zu machen, nein. Freitags öffnen die Türen schon um 4.30pm zu einer Afterworkparty. Eintritt, Essen und Getränke frei. Da aber Italienischer Abend war haben die Getränke die Hälfte gekostet. Was aber auch OK ist, wenn man bedenkt, dass wir uns am Buffett einer italienischen Catering Firma durchgefuttert haben. Es gab zig Sorten von Nudeln, Salate, Fleisch, Pizza, … War eigentlich echt lecker.
Danach sind wir dann noch ins Kino und haben uns ‘3:10 to Yuma’ angeschaut. Der Film (mit Russell Crowe) war echt gut, nur das Ende war etwas komisch. Wir haben alle den gleichen, entscheidenden Satz nicht verstanden.

Samstags hab ich dann 6 Stunden verzweifelt versucht Schuhe zu kaufen. Leider ohne Erfolg. Muss ich wohl die Woche nochmal versuchen. Dazwischen bin ich noch bei Abercrombie & Fitch gelandet und muss sagen die haben echt geile Sachen dort. Da muss ich auf jeden Fall nochmal hin.

Am Sonntag war dann große Stadttour angesagt. Mit noch 4 Anderen (Papa Michael, Führer Andy, Jan und Serkan) sind wir durch Uptown getourt. Zuerst stand die ‘Cathedral of Saint John the Divine‘ auf dem Programm. Sie soll einmal die größte Kirche der Welt werden und es wird seit 1892 fast durchgehen daran gebaut. In ihrer jetzigen Ausbaustufe ist sie schon die drittgroeßte der Welt (nach dem Petersdom in Rom und Basilika Notre-Dame de la Paix an (in) der Elfenbeinkueste). Da 2001 ein Feuer einen Teil der Kirche zerstört hat konnten wir leider nur die Hälfte sehen, das war aber auch schon rießig.

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In der Nähe ist dann die bekannte Columbia University. Dort angekommen haben gerade einige Studenten angefangen Flyer aufzuhaengen mit Sätzen wie “Israel must be wiped off the map” oder “Today, [European Countries] have created a myth in the name of Holocaust and consider it to be above God, religion and the prophets”. Auf einem Flyer stand dann, dass wohl Mahmoud Ahmadinejad (der Präsident des Irans) am nächsten Tag (Montag) hier an der Uni eine Rede halten soll (will). Von uns hat es keiner geglaubt, da ihm vor einiger Zeit schon einmal die Einreise in die USA verweigert wurde. Aber als wir so die Bilder ansahen hat uns eine Reporterin angesprochen ob wir zu dem Thema ein paar Fragen beantworten würden. Da wir von nix wussten konnten wir das natuerlich nicht. Nach einer recht interressanten Unterhaltung mit einem der Jungs der die Plakate aufgehängt hat hat sich herausgestellt, dass er wohl eine Rede hält, zu der 600 Besucher zugelassen werden die sich aber alle vorher anmelden müssen (Schade, dem hätt ich gern mal eine … schreib ich jetzt lieber net). Also keine Chance für uns. Wir haben uns dann noch den Campus angeschaut, waren bei nem Chinesen Mittagessen und sind dann weitergezogen.

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Durch den Riversidepark (wo ein kleines Konzert war) sind wir hoch zu Grants Tomb. In dem größten Grab Nordamerikas liegt Ulysses S. Grant mit seiner Frau begraben. Er war ein ziemlich erfolgreicher General während des Bürgerkrieges und 18. US-Präsident von 1869 bis 1877.

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Als wir dann weiter wollten wurden wir an der Kreuzung von ein paar Jungs aufgehalten, dass wir hier nicht durch dürfen, weil wohl irgendein Film gedreht wird. Es war wohl irgendeine Szene mit Verkehr. Zumindest sind ständig 20-30 Autos vorwärts und rückwärts gefahren.
Ohne grosses Ziel sind wir dann mal zu fünft durch Harlem. Innerhalb von nichtmal 200 Metern wechselt die Hautfarbe der Menschen von gemischt auf Dunkel (eigentlich schon Schwarz, sorry Stefi ‘African-Americans’ passt hier einfach nicht…). Unbeeindruckt haben wir hier dann gute 2 Stunden verbracht. Ich muss sagen Nachts wuerde ich hier nicht alleine rumlaufen. Hier gabs aber nur das Apollo-Theater und das YMCA Gebäude zu sehen. Harlem ist ein ganz anderes New York und man sollte es auf jeden Fall mal gesehen haben.

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Danach sind wir dann mit einem kleinen Zwischenstop im Central Park, wo wir Thomas und den Anderen (Christian) aufgegabelt haben, auf das TriBeCa Shortfilm Festival (Tropfest). Auf dem weltgrößten Kurzfilm Festival liefen einige recht gute Kurzfilme, es waren ueber 6000 Besucher auf dem kleinen Platz, eine Liveschaltung nach Toronto gab es auch und irgendwo unter dem Publikum müssen wohl auch Robert DeNiro, Jane Rosenthal und andere kleine Sternchen (im Vergleich zu mir) gewesen sein.

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Montags hat sich herausgestellt, dass sie den Iraner, wohl doch ins Land gelassen haben, er sich aber vor, nach und während seiner Rede wohl ziemlich üble Beleidigungen und Zwischenrufe hat gefallen lassen müssen. Ausserdem sind wir jetzt um die Erkenntniss reicher, dass es dort keine Schwulen (mehr) gibt….

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