Mal wieder Wochenende
1. Oktober 2007Da ich letzte Woche ziemlich wenig Zeit hatte zuerst einmal eine kurze Zusammenfassung des vorletzten Wochenendes:
Freitags war ich mit der Lenox Ave-WG im Mirage. Der Club ist im Ägyptischen Stil eingerichtet, sieht echt gut aus innen drin. Wir waren aber nicht da um Party zu machen, nein. Freitags öffnen die Türen schon um 4.30pm zu einer Afterworkparty. Eintritt, Essen und Getränke frei. Da aber Italienischer Abend war haben die Getränke die Hälfte gekostet. Was aber auch OK ist, wenn man bedenkt, dass wir uns am Buffett einer italienischen Catering Firma durchgefuttert haben. Es gab zig Sorten von Nudeln, Salate, Fleisch, Pizza, … War eigentlich echt lecker.
Danach sind wir dann noch ins Kino und haben uns ‘3:10 to Yuma’ angeschaut. Der Film (mit Russell Crowe) war echt gut, nur das Ende war etwas komisch. Wir haben alle den gleichen, entscheidenden Satz nicht verstanden.
Samstags hab ich dann 6 Stunden verzweifelt versucht Schuhe zu kaufen. Leider ohne Erfolg. Muss ich wohl die Woche nochmal versuchen. Dazwischen bin ich noch bei Abercrombie & Fitch gelandet und muss sagen die haben echt geile Sachen dort. Da muss ich auf jeden Fall nochmal hin.
Am Sonntag war dann große Stadttour angesagt. Mit noch 4 Anderen (Papa Michael, Führer Andy, Jan und Serkan) sind wir durch Uptown getourt. Zuerst stand die ‘Cathedral of Saint John the Divine‘ auf dem Programm. Sie soll einmal die größte Kirche der Welt werden und es wird seit 1892 fast durchgehen daran gebaut. In ihrer jetzigen Ausbaustufe ist sie schon die drittgroeßte der Welt (nach dem Petersdom in Rom und Basilika Notre-Dame de la Paix an (in) der Elfenbeinkueste). Da 2001 ein Feuer einen Teil der Kirche zerstört hat konnten wir leider nur die Hälfte sehen, das war aber auch schon rießig.
In der Nähe ist dann die bekannte Columbia University. Dort angekommen haben gerade einige Studenten angefangen Flyer aufzuhaengen mit Sätzen wie “Israel must be wiped off the map” oder “Today, [European Countries] have created a myth in the name of Holocaust and consider it to be above God, religion and the prophets”. Auf einem Flyer stand dann, dass wohl Mahmoud Ahmadinejad (der Präsident des Irans) am nächsten Tag (Montag) hier an der Uni eine Rede halten soll (will). Von uns hat es keiner geglaubt, da ihm vor einiger Zeit schon einmal die Einreise in die USA verweigert wurde. Aber als wir so die Bilder ansahen hat uns eine Reporterin angesprochen ob wir zu dem Thema ein paar Fragen beantworten würden. Da wir von nix wussten konnten wir das natuerlich nicht. Nach einer recht interressanten Unterhaltung mit einem der Jungs der die Plakate aufgehängt hat hat sich herausgestellt, dass er wohl eine Rede hält, zu der 600 Besucher zugelassen werden die sich aber alle vorher anmelden müssen (Schade, dem hätt ich gern mal eine … schreib ich jetzt lieber net). Also keine Chance für uns. Wir haben uns dann noch den Campus angeschaut, waren bei nem Chinesen Mittagessen und sind dann weitergezogen.
Durch den Riversidepark (wo ein kleines Konzert war) sind wir hoch zu Grants Tomb. In dem größten Grab Nordamerikas liegt Ulysses S. Grant mit seiner Frau begraben. Er war ein ziemlich erfolgreicher General während des Bürgerkrieges und 18. US-Präsident von 1869 bis 1877.
Als wir dann weiter wollten wurden wir an der Kreuzung von ein paar Jungs aufgehalten, dass wir hier nicht durch dürfen, weil wohl irgendein Film gedreht wird. Es war wohl irgendeine Szene mit Verkehr. Zumindest sind ständig 20-30 Autos vorwärts und rückwärts gefahren.
Ohne grosses Ziel sind wir dann mal zu fünft durch Harlem. Innerhalb von nichtmal 200 Metern wechselt die Hautfarbe der Menschen von gemischt auf Dunkel (eigentlich schon Schwarz, sorry Stefi ‘African-Americans’ passt hier einfach nicht…). Unbeeindruckt haben wir hier dann gute 2 Stunden verbracht. Ich muss sagen Nachts wuerde ich hier nicht alleine rumlaufen. Hier gabs aber nur das Apollo-Theater und das YMCA Gebäude zu sehen. Harlem ist ein ganz anderes New York und man sollte es auf jeden Fall mal gesehen haben.
Danach sind wir dann mit einem kleinen Zwischenstop im Central Park, wo wir Thomas und den Anderen (Christian) aufgegabelt haben, auf das TriBeCa Shortfilm Festival (Tropfest). Auf dem weltgrößten Kurzfilm Festival liefen einige recht gute Kurzfilme, es waren ueber 6000 Besucher auf dem kleinen Platz, eine Liveschaltung nach Toronto gab es auch und irgendwo unter dem Publikum müssen wohl auch Robert DeNiro, Jane Rosenthal und andere kleine Sternchen (im Vergleich zu mir) gewesen sein.
Montags hat sich herausgestellt, dass sie den Iraner, wohl doch ins Land gelassen haben, er sich aber vor, nach und während seiner Rede wohl ziemlich üble Beleidigungen und Zwischenrufe hat gefallen lassen müssen. Ausserdem sind wir jetzt um die Erkenntniss reicher, dass es dort keine Schwulen (mehr) gibt….






SO da noch niemand nen Kommentar geschrieben hat WERD ich
Stephanie | 3. Oktober 2007 | 07:37SO da noch niemand nen Kommentar geschrieben hat WERD ich das wohl machen müssen.
Da haste mal wieder so einiges erlebt! Also dass man an einem Sonntag soviel sehen kann, dass hätte ich nicht gedacht! ABER wenn deine “Reisegesellschaft” genauso ist wie du wundert mich nix!
Bilder sind wie immer SEHR intressant ALSO dieser Duvet Club sieht mir doch schon Grenzwertig aus
Von wegen prüde Ami´s … Und naja zum Konzert sag ich dann mal lieber nix! Kennst ja meine Meinung!
Nach deinem vergeblichen Schuhkauf wirst du jetzt wohl NIE mehr eine Frau auslachen WEIL sie keine Schuhe gefunden hat! TJA nu siehste mal sowas gibt´s! Ich kenne das Gefühl, man(n) und Freundin laufen durch´s Einkaufszentrum UND finden nix für Freundin!
SO nu wünsch ich dir nen schönen Arbeitstag
ich werde nun Badminton spielen gehen und meinen wohlverdienten Feiertag genießen!