Las Vegas
7. März 2008Dienstags haben wir uns dann auf den Weg nach Las Vegas gemacht. Eigentliche Fahrtzeit: 4 Stunden. Doch dummerweise waren auf dem Weg 4 Outlets, deswegen haben wir ca. 9 Stunden gebraucht… Lustig ist auch immer die Grenze zu Nevada. Egal von wo man kommt, es sieht immer gleich aus: “Welcome to Nevada”… 200 Meter … mindestens 3 größere Casinos.
Die ersten 3 Nächte in Las Vegas waren wir im Harrah’s. Mitten drin im Strip. Neben dem Ceasars, und gegenüber vom Mirage und dem Bellagio. Die Hauptattraktionen dieser Stadt sind eigentlich nur die Casinos und ihre Shows, Buffets, Achterbahnen, Springbrunnen (wenn man das überhaupt noch so nennen kann) und natürlich die vielen betrunkenen zockenden Menschen. Der Brüller sind aber die vielen Rentner, die von ihren Kindern, Enkeln, Betreuer oder Sterbehelfer vor nen Spielautomatgeschoben werden, die Hand auf den Knopf gelegt bekommen und dort Abends wieder abgeholt werden.
Achso, die Achterbahn oben, im New York New York bin ich natürlich gefahren… Seeeeeeeeeehr geil.
Komischerweise bekommt man auch überall so komische Sammelkarten, aber das Panini Stickeralbum dazu konnte ich leider nicht finden. Ich befürchte aber ich hab doch nicht alle und muss nochmal kommen um zu tauschen.
Donnerstags waren wir dann kurz im Death Valley. An dem Satz merkt man schon, dass ich mich endlich an die Entfernungen hier gewöhnt habe, jetzt kurz bevor ich gehe. Aber 4 Stunden allein für die Hinfahrt und insgesamt 12 Stunden im Auto sind echt kein Problem…
Das Death Valley war jetzt endlich der erste Nationalpark, in den wir konnten. Unseren ersten Stop haben wir in Rhyolite eingelegt, einer Geisterstadt, die von Goldgräber 1904 gegründet und 1919 schon wieder komplett aufgegeben wurde. Zwischendurch haben dort über 10000 Menschen gelebt. Schon krass. Im Tal selbst kann man dann Sanddünen, Canyons, Natural Bridges, Salzwasserflüsse und und und ansehen. Das Highlight des Tals ist aber der Badwater Point. Das ist der Tiefste Punkt der westlichen Hemisphäre (um endlich mal wieder in deutsch etwas klugscheissen zu können: alles westlich des Nullmeridians. Und der ist wo… natürlich in London Greenwich. Wo übrigens ja auch die Zeitzone bei 0 ist… aber was solls). Zumindest ist dieser Punkt ca. 85 Meter unter der Meeresoberfläche und dementsprechenden Heiss wird es dort auch im Sommer. Wir hatten im Februar schon 90 Grad Fahrenheit (ca. 32 Grad Celcius). Der Boden dieses ausgetrockneten Sees bestand nur aus Salz und war ganz weiss.
Am nächsten Tag haben wir dann auch schon wieder Las Vegas verlassen und haben uns in Richtung Arizona aufgemacht. Direkt an der Grenze von Nevada zu Arizona liegt der Boulder Canyon und in diesem wurde 1935 der Hoover Dam gebaut. Ein riesen Ding. Für $11 konnte man in den Dam rein, die Generatoren, Wasserrohre mit über 10m Durchmesser anschauen und sich über die Geschichte des Dammes informieren. Da der Damm genau auf der Grenze von zwei Staaten steht hat er auch zwei Zeitzonen. In Arizona ist naemlich immer eine Stunde spaeter als in Nevada.
Wir sind dann ein kurzes Stück auf der Route66 gefahren und dann gegen Abend in Flagstaff angekommen. Eine 60000 Einwohner Stadt, ca eine Stunden vom Grand Canyon entfernt. Also am nächsten Morgen früh raus uns los gings. Was soll ich sagen… einfach mal ein Loch mitten in einer Hochebene das 449km lang ist und bis zu 29km breit. Achso tief ist es auch noch 1.6km. Wir hatten super Wetter, es lag noch Schnee aber warm genug um nur ein T-Shirt anzuhaben. Wir haben uns verschiedene Aussichtspunkte angeschaut und sind auch noch ein paar Kilometer am Abhang entlang gewandert.
Am nächsten Tag sind wir dann wieder viel gefahren und wieder mit Ausgangspunkt Flagstaff ins Monument Valley gefahren. In diesem Indianergebiet kann man sich (wie Stephi immer so toll gesagt hat) “schon wieder grosse Steinbrocken” anschauen. Und natürlich auch echt tolle Bilder machen. Nach 3 Stunden haben wir uns dann auch auf unsere 9 Stunden Rückfahrt nach Las Vegas gemacht.
Wir waren dann noch zwei Nächte in Vegas, diesesmal im Excalibur am Südende des Strips. Hier war nämlich der Allohol am Billigsten: $8 für einen Liter Daquiri… Lustigerweise wurde ich dann Mittags von Blackjack spielen unterbrochen. Sabrina (hat mit uns BKFH in Bretten gemacht und macht gerade auch ein Praktikum in Detroit) war auch in Vegas…
Am Abend haben wir uns dann noch die David Copperfield Show im MGM angeschaut. Echt der Wahnsinn. Man denkt ja immer im Fernsehen schneiden die halt einfach 5 Minuten raus, fahren ein Auto auf die Bühne, heben es auf ein Podest über einigen Leuten aus dem Publikum und filmen dann weiter. Nur komischweise passierte das hier innerhalb von 5 Sekunden… Immernoch beeindruckt sind wir dann am nächsten morgen an den Flughafen und sogar eine Stunde zu früh in Good Old New York angekommen.
Achso: wir waren während dem kurzen Trip in 2 Zeitzonen, 4 Bundesstaaten und sind 2800 Meilen (4500km) gefahren.






Habe auch noch ein paar Kärtchen zum Tauschen. By the
Onkel Gerhard | 8. März 2008 | 05:24Habe auch noch ein paar Kärtchen zum Tauschen. By the way: Dein Bericht über den Westen der USA ist super, die Fotos wie im Prospekt, klasse. Was tue ich zukünftig nur ohne Deinen USA Bloc…..??
Have a save trip back home
G.