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Eastern Michigan University 2008/2009
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Lights before Christmas and a Winter Storm

20. Dezember 2008

Am Donnerstag sind Colin, Katlin, Christoph, Stephi und ich nach Toledo, OH in den Zoo gefahren, um die “Lights before Christmas” anzuschauen. Das ganze eigentlich nur um mal wieder festzustellen dass Amis nen Schuss haben… (siehe Video).

Ausserdem ist am Freitag ein kleiner Schneesturm über Michigan gefegt, der uns innerhalb ein paar Stunden über 30cm Neuschnee bescheert hat. Wir haben dann unseren Tag damit verbracht, unseren Nachbarn zuzuschauen vom Parkplatz zu kommen… bei den meisten waren die Versuche vergebens :-)

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Las Vegas

19. Dezember 2008

Da wir unseren Turkey ja schon eine Woche vor Thanksgiving gegessen hatten, sind wir kurzerhand ins Warme geflogen (es ist ja schon etwas kühl hier in Michigan). Ziel war Las Vegas, shoppen, zocken, sauf**. Unser Flug war eigentlich ganz angenehm und wir haben morgens um 7am Chicago von oben sehen können. Nice. In Vegas angekommen haben wir erstmal bei FatBurger gefrühstückt und dann unsere Zimmer im Excalibur bezogen. In Las Vegas gibt es ja dann wiederum viel zu entdecken (das meiste davon habe ich ja aber schon Anfang des Jahres gesehen): MGM, Paris, Bellagio, New York New York, Venetian, Treasure Island, Plant Hollywood, Luxor, … um mal einige Casinos/Hotels zu nennen. Aber Bilder sprechen ja bekanntlich mehr als Worte.
Natürlich haben wir auch den obligatorischen Trip zum Grand Canyon dieses mal auch nicht vergessen. Der Weg dorthin war nur etwas, hmmm… , anders. Wir konnten den Hoover-Dam bei Tag und bei Nacht sehen, sind einige Meilen auf der bekannten Route 66 gefahren und dann hat uns irgendwie mein Navi in die Wüste geschickt. Knappe 30 Meilen auf unbefestigten Straßen mit einem Mietwagen haben Nico wohl ziemlich viel Spaß gemacht. Das Auto hätte danach zwar eine Wäsche nötig gehabt, aber was solls… Den Grand Canyon haben wir dann auch noch erreicht, Evgenij hat es tatsächlich geschafft nirgends runterzufallen und wir waren Nachts wieder in Sin City. Alles in allem ein gelungener Tag und Trip.

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Cedar Point

16. Oktober 2008

Da wir letztes Wochenende etwas weniger zu tun HATTEN, sind wir auf die grandiose Idee gekommen am Samstag in den einzigen Bundesstaat zu fahren der suckt (Ohio) :-) Denn dort ist ein Freizeitpark der Superlative.

Cedar Point liegt auf einer kleinen Insel vor der Stadt Sandusky,OH und hat zwar nur eine Fläche von 1,5km², die hat es aber in sich. Es ist der Park mit den meisten Achterbahnen und Attraktionen der Welt: 17 Achterbahnen und 75 Attraktionen insgesamt, von denen aber die wenigsten für Kinder sondern einfach nur auf Adrenalin ausgelegt sind. Unser Interesse galt natürlich nur den Achterbahnen, und da auch nur denen die den höchsten Thrill-Faktor haben. Denn fast alle haben entweder Loopings, sind verdammt hoch, verdammt schnell oder einfach eine Kombination davon :-) Erkennbar daran, dass 3 Rollercoaster davon unter den Top10 und 5 unter den Top20 weltweit sind.

Da die Warteschlangen an den Coastern schon recht lang sind und 2 Stunden anstehen keine Seltenheit, haben wir auch nur die folgenden 7 Bahnen und den Freefalltower geschafft :-(

  • Corkskrew: Wurde 1976 gebaut und war die erste Achterbahn, bei der man dreimal auf dem Kopf steht. Die maximale Geschwindigkeit beträgt hier nur 77 km/h
  • Gemini: Eine lustige Holzachterbahn von 1978, bei der 2 Züge um die Wette fahren (dummerweise hat unserer verloren, kein wunder wir saßen im roten nicht im blauen). Geschwindigkeit schon besser: 97 km/h
  • Mean Streak: Eine sehr geile Holzachterbahn von 1991, bei der man so richtig durchgeschüttelt wird und ständig Angst hat, die Wägen springen von der Schiene… 105 km/h, 1600m lang und 49m hoch
  • Raptor: Als die Bahn 1994 gebaut wurde war sie die größte und schnellste unter den Inverted Coastern (d.h. man fährt nicht auf den Schienen, sondern hängt unter ihnen). 92 km/h und wenn ich mich richtig erinnere glaub 6 mal über Kopf. Nice…
  • Mantis: Gebaut 1996, 97 km/h und 4 mal hängt man falsch rum drin…
  • Millenium Force: Ein richtig geiles Teil, für das wir 2,5h angestanden sind: Aus dem Jahr 2000, 150 km/h und von den 94m Höhe kann man 91m auf einmal im 80 Grad Winkel runterfahren (was ziemlich cool ist)
  • Top Thrill Dragster: Eigentlich der beste Coaster von allen. Gebaut 2003, 120m hoch und die Fahrt dauert unglaubliche 17 Sekunden. Das liegt aber glücklicherweise nicht an der kurzen Bahn sondern einfach an der Geschwindigkeit: 193 km/h auf die in 3,6 Sekunden beschleunigt wird ;-) Jaaaaaaaaaaaaaa (siehe Video). Übrigens haben nach diesem Ride alle Leute ne ganz lustige Frisur… (siehe Christoph. meine war wohl besser aber es gibt kein Bild)

    http://video.google.com/videoplay?docid=5110302284857606035

Also, fahrenswert wenn mal jemand hier vorbeischaut ist eigentlich alles, wobei Ich mit dem Top Thrill Dragster, Millenium Force und Raptor anfangen würde.

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Achso, hier haben wir auch das erstemal gesehen, dass es doch Leute gibt die nicht in Sitze von Achterbahnen passen und deswegen leider nicht mitfahren dürfen :-) Hierfür gibt es auch nette Umschreibungen, auf den Hinweisschildern (siehe Bild). Einige andere lustige Schilder gabs auch…

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Lustigerweise haben wir im Park noch unsere Infos getroffen, mit denen wir dann durch den Park gezogen sind. Und da der Park erst um 12 nachts schließt und auf dem Parkplatz die Hölle los war, kamen wir schlußendlich um 4 Uhr am Sonntag morgen nach Hause.

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Las Vegas

7. März 2008

Dienstags haben wir uns dann auf den Weg nach Las Vegas gemacht. Eigentliche Fahrtzeit: 4 Stunden. Doch dummerweise waren auf dem Weg 4 Outlets, deswegen haben wir ca. 9 Stunden gebraucht… Lustig ist auch immer die Grenze zu Nevada. Egal von wo man kommt, es sieht immer gleich aus: “Welcome to Nevada”… 200 Meter … mindestens 3 größere Casinos.

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Die ersten 3 Nächte in Las Vegas waren wir im Harrah’s. Mitten drin im Strip. Neben dem Ceasars, und gegenüber vom Mirage und dem Bellagio. Die Hauptattraktionen dieser Stadt sind eigentlich nur die Casinos und ihre Shows, Buffets, Achterbahnen, Springbrunnen (wenn man das überhaupt noch so nennen kann) und natürlich die vielen betrunkenen zockenden Menschen. Der Brüller sind aber die vielen Rentner, die von ihren Kindern, Enkeln, Betreuer oder Sterbehelfer vor nen Spielautomatgeschoben werden, die Hand auf den Knopf gelegt bekommen und dort Abends wieder abgeholt werden.

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Achso, die Achterbahn oben, im New York New York bin ich natürlich gefahren… Seeeeeeeeeehr geil.

Komischerweise bekommt man auch überall so komische Sammelkarten, aber das Panini Stickeralbum dazu konnte ich leider nicht finden. Ich befürchte aber ich hab doch nicht alle und muss nochmal kommen um zu tauschen.

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Donnerstags waren wir dann kurz im Death Valley. An dem Satz merkt man schon, dass ich mich endlich an die Entfernungen hier gewöhnt habe, jetzt kurz bevor ich gehe. Aber 4 Stunden allein für die Hinfahrt und insgesamt 12 Stunden im Auto sind echt kein Problem…
Das Death Valley war jetzt endlich der erste Nationalpark, in den wir konnten. Unseren ersten Stop haben wir in Rhyolite eingelegt, einer Geisterstadt, die von Goldgräber 1904 gegründet und 1919 schon wieder komplett aufgegeben wurde. Zwischendurch haben dort über 10000 Menschen gelebt. Schon krass. Im Tal selbst kann man dann Sanddünen, Canyons, Natural Bridges, Salzwasserflüsse und und und ansehen. Das Highlight des Tals ist aber der Badwater Point. Das ist der Tiefste Punkt der westlichen Hemisphäre (um endlich mal wieder in deutsch etwas klugscheissen zu können: alles westlich des Nullmeridians. Und der ist wo… natürlich in London Greenwich. Wo übrigens ja auch die Zeitzone bei 0 ist… aber was solls). Zumindest ist dieser Punkt ca. 85 Meter unter der Meeresoberfläche und dementsprechenden Heiss wird es dort auch im Sommer. Wir hatten im Februar schon 90 Grad Fahrenheit (ca. 32 Grad Celcius). Der Boden dieses ausgetrockneten Sees bestand nur aus Salz und war ganz weiss.

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Am nächsten Tag haben wir dann auch schon wieder Las Vegas verlassen und haben uns in Richtung Arizona aufgemacht. Direkt an der Grenze von Nevada zu Arizona liegt der Boulder Canyon und in diesem wurde 1935 der Hoover Dam gebaut. Ein riesen Ding. Für $11 konnte man in den Dam rein, die Generatoren, Wasserrohre mit über 10m Durchmesser anschauen und sich über die Geschichte des Dammes informieren. Da der Damm genau auf der Grenze von zwei Staaten steht hat er auch zwei Zeitzonen. In Arizona ist naemlich immer eine Stunde spaeter als in Nevada.

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Wir sind dann ein kurzes Stück auf der Route66 gefahren und dann gegen Abend in Flagstaff angekommen. Eine 60000 Einwohner Stadt, ca eine Stunden vom Grand Canyon entfernt. Also am nächsten Morgen früh raus uns los gings. Was soll ich sagen… einfach mal ein Loch mitten in einer Hochebene das 449km lang ist und bis zu 29km breit. Achso tief ist es auch noch 1.6km. Wir hatten super Wetter, es lag noch Schnee aber warm genug um nur ein T-Shirt anzuhaben. Wir haben uns verschiedene Aussichtspunkte angeschaut und sind auch noch ein paar Kilometer am Abhang entlang gewandert.

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Am nächsten Tag sind wir dann wieder viel gefahren und wieder mit Ausgangspunkt Flagstaff ins Monument Valley gefahren. In diesem Indianergebiet kann man sich (wie Stephi immer so toll gesagt hat) “schon wieder grosse Steinbrocken” anschauen. Und natürlich auch echt tolle Bilder machen. Nach 3 Stunden haben wir uns dann auch auf unsere 9 Stunden Rückfahrt nach Las Vegas gemacht.

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Wir waren dann noch zwei Nächte in Vegas, diesesmal im Excalibur am Südende des Strips. Hier war nämlich der Allohol am Billigsten: $8 für einen Liter Daquiri… Lustigerweise wurde ich dann Mittags von Blackjack spielen unterbrochen. Sabrina (hat mit uns BKFH in Bretten gemacht und macht gerade auch ein Praktikum in Detroit) war auch in Vegas…
Am Abend haben wir uns dann noch die David Copperfield Show im MGM angeschaut. Echt der Wahnsinn. Man denkt ja immer im Fernsehen schneiden die halt einfach 5 Minuten raus, fahren ein Auto auf die Bühne, heben es auf ein Podest über einigen Leuten aus dem Publikum und filmen dann weiter. Nur komischweise passierte das hier innerhalb von 5 Sekunden… Immernoch beeindruckt sind wir dann am nächsten morgen an den Flughafen und sogar eine Stunde zu früh in Good Old New York angekommen.

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Achso: wir waren während dem kurzen Trip in 2 Zeitzonen, 4 Bundesstaaten und sind 2800 Meilen (4500km) gefahren.

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It never rains in Southern California…

2. März 2008

… dachte Stephanie auch.

Am Freitag kamen wir nach einem Tag in den Universal Studios am Westin Los Angeles an. Als echte VIP´s wurden wir natürlich in der Tiefgarage von netten Menschen erwartet die uns unseren Ponti parkten… aber der Reihe nach!

Morgens um 10 standen wir pünktlich an der Kasse der Universal Studios. Nach kurzer Zeit waren wir auch schon auf dem Weg zur Achterbahn “Mummy Ride” … wer mich (Stephanie) kennt weiß sicherlich wie groooooooß meine Freude war als wir davor standen! NAJA nachdem Tobias zweimal fuhr und versicherte dass das ne ganz langweilige Fahrt ist, bin ich dann doch mit rein … auf dem Bild bin ich übrigens sehr bleich, hab die Augen zu und lieg bei Tobias auf der Schulter! Mehr brauch ich zu diesem Höllentrip nicht zu schreiben! Sind dann noch die Jurassic Park Wasserbahn gefahren um uns dann den Shows zu widmen. Wir waren in Backdraft, Teminator 3D, House of Horrors, Shrek 4D und in Waterworld. Achso Coca Cola hat dort freundlicherweise einen tollen Wasserpark aufgestellt da gibts so ein Bedienpult wo man so Knöpfe drücken kann und dann gehen die entsprechenden Geräte an und spritzen Wasser … BOA lustiges Gerät dachte ich und mußte sofort toll überall draufdrücken! Tobias wollte gerade sagen “pass auf, nicht dass du dich mit einem Knopf selbst nass spritzt” da stand ich schon mit nasser Jeans vor dem Gerät rum. HA HA sehr witzig! Natürlich haben wir auch die Studiotour gemacht und sind mit einem kleinen Zug über das Studiogelände gefahren, wo man dann die Sets zu veschiedenen Filmen sehen konnte.

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Abends sind wir dann wie schon erwähnt im Westin angekommen. Die Zimmer sind zwar etwas altmodisch eingerichtet aber dafür ein super bequemes und großes Bett. Nachdem der Anfang unserer Reise eher verregnet war wurde das Wetter am Samstag dann endlich besser! Wir haben uns daher zum Venice Beach aufgemacht … leider fing es dann gegen Mittag (als wir am Santa Monica Pier waren) doch an zu regnen und wir waren nachtürlich am gaaanz anderen Ende des Strands als unser Ponti, entsprechend nass kamen wir am Auto an! Danach haben wir uns dann noch den Rodeo Drive angeschaut (hier shoppen die Reichen und Schönen).

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In den 4 Tagen in LA waren wir natürlich in Hollywood und in Beverly Hills. Wir fanden allerdings dass es weitaus schönere Städte gibt als LA … gut die prachtvollen Häuser in Beverly Hills toppen natürlich alles! Abends war dann die Oscar Verleihung, nur dummerweise hätten wir 7 Stunden an einem Zaun warten müssen um zu sehen wie 2-3 Promis aus ihren Limousinen aussteigen. Den Spass haben wir uns dann doch nicht gegönnt und sind stattdessen nach Long Beach gefahren. So ne lustige Bahnfahrt hatte ich auch schon lange nicht mehr.

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